Sonntag, 10. April 2011

Lebenseinstellung.

Ich denke viel nach.
Über mich, das Leben, unsere Taten und Eigenschaften-
ja, ich glaube an einen Sinn hinter allem.
Wahnsinnig oft muss ich feststellen, dass viele festgefahren sind und in der Masse schwimmen, statt eigenständig zu bestimmen, wie ihr Leben aussieht.
Sich wirklich einmal ernsthaft damit auseinander zu setzen und zu hinterfragen, wie es bislang lief. Egal in welchem Bereich. Das Leben vieler Menschen ist wie ein Leerlauf. Es ist nicht etwas, es ist irgendwas. Irgendwie lässt sich der Tag schon rumkriegen, aber hey, ist nicht alles geschenkt? Nichts musstest du geben und dennoch wird vieles nicht genossen, geschweigedenn fürs nächste Mal mitgenommen. Wieso wertet man ab und überträgt die "Schuld" auf alle nur nicht auf sich? Ich glaube daran, dass wir Schöpfer unserer Welt sind und keine Opfer unserer Umstände, das heißt folglich, dass nichts größer und mächtiger ist, als unser Glaube/unsere Einstellung und Wille. Dabei behaupte ich nicht, dass das man sich festlegen sollte, einfach annehmen was gerade allgegenwärtig ist, ohne es zu bewerten oder gar abzuwerten. Viele stecken regelmäßig bis nahezu immer in Vergangenheit oder Zukunft, weit weg von dem was jetzt ist und verpassen dabei die Chance etwas neues zu gestalten und bei sich zu bleiben. Es gibt nichts realistischeres, als das anzunehmen was einem widerfahren ist, ohne dagegen anzukämpfen. Aber sie kämpfen dennoch. Wie soll man etwas gewinnen, was verpasst worden ist und wieso begeht man solch einen Fehler zweimal, manchmal sogar ein Leben lang? In meinen Augen gibt es aber keine wirklichen Fehler, nur Erfahrungen, die uns jeder Zeit die Möglichkeit bieten es anders anzugehen, eben weil man es jetzt besser weiß. So ist das Leben. Mach was daraus. Ein Apell an Herz und Verstand. Lass dich nicht nur führen, manchmal lohnt es sich auch, sich für etwas einzusetzen, woran man glaubt. Was willst du aus deinem Leben machen? Überleg mal, was alles möglich ist. Du bist kein Niemand, du bist ein Gestalter, leb das aus, was dich glücklich macht. Der Weg zum Glück, ist das Glück selbst. Steh zu dir selber und zeig der Welt wer du bist, lieber für etwas abgelehnt werden, was man ist, als etwas zu verkörpern, was andere sehen wollen und dich nur deiner Fassade halber lieben. Trauer und Wut sind in Ordnung, insofern man nur fühlt und nicht beschuldigt. Alles hat eine Ursache und die liegt bei uns selbst und hinterlässt früher oder später Spuren. Sorge lieber dafür das du Spuren der Liebe, statt die des Zornes hinterlässt. Wir könnten so viel mehr sein, behaltet diese Vision vor Augen und werdet bessere Menschen, wenn ihr es noch nicht seit. Glauben tuh ich an einen guten Kern, in jedem von uns, manche brauchen nur etwas um ihn in sich selber zu erkennen. Glaub an dich.

1 Kommentar:

  1. Das ist ein sehr tiefgründiger Text, der zum Nachdenken anregt.

    Danke dir auch für den netten Kommentar, den du auf meinem Blog hinterlassen hast.

    LG
    Chrissy

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