Hallo ihr Lieben,
ich habe mir soeben die Diskusion "Tiere sind mir Wurst- haben Fleischesser keine Moral?" angesehen und muss leider meine Vorahnung bestätigen, dass hier Welten aufeinander treffen, die nur schwer miteinander kooperieren können. Überzeugte Fleischkonsumenten sowieso Produzenten "gegen" (so kam es einem zumindest teilweise vor) Veganer und Vegetarier und dazwischen jemand, der für die Wertschätzung und Bewusstheit des Fleischkonsums steht, sozusagen die "goldene Mitte".
So vertretet ein Teil der Fleischesser die weitverbreitete These "wir brauchen Fleisch, es ist gesund! mir schmeckt es", der letzte Aspekt lässt sich nicht widerlegen, da es eine individuell bedingte Meinung ist, so wie bei jedem anderen Nahrungsmittel auch, Geschmäcker sind eben verschieden.
Nur sollte man sich hier fragen,
steht der Geschmack vor dem Leben?
Ich bin aber glücklich, dass im Verlaufe der Sendung widerlegt wurde, dass es schädlich sei, auf Dauer auf Fleisch, sowie tierische Produkte zu verzichten, da sogar Gegenteiliges bewiesen ist.
Es ist also keine Frage der Gesundheit
man muss genau wie jeder Andere darauf achten,
was man in welchen Mengen zu sich nimmt.
Klingt kompliziert, ist es aber garnicht.
Es ist eine Umstellung seiner sonstigen Gewohnheiten.
Hierbei gilt es also auf Ersatz, sowie Ergänzung zu achten.
Aber da jeder auf seine Ernährung achten und sie zu schätzen lernen sollte, dürfte dies hierbei keine Rolle spielen. Auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung zu achten, ist ein Thema, das uns alle betrifft.
Ich persönlich verzichte seit über 2 Jahren völlig auf Fleisch und schränke anderweitige Tierische Produkte ein, aus ethisch moralischen Gründen.
Dabei stand das Wohl des Tieres im Mittelpunkt und für mich auch ein, "hinter die Ware" blicken.
Mir wurde Stück für Stück bewusst, welch großartiges Geschenk ein Tier ist und wie wir es regelrecht zu Füßen treten, indem wir es ausbeuten.
Unteranderem zu Unterhaltungs- (Zirkus, Filmtiere...), zu Schönheits-, Ernährungs- und Bekleidungzwecken. Hierbei wird das Tier also als ein gewinnbringender Gegenstand, als ein Produkt behandelt und nicht weiter als eigenständiges Wesen, mit seinen Bedürfnissen und Empfindungen.
Es wurde immer grotesker, je tiefer ich in dieses Thema hineinblickte und ziemlich schnell, begann auf Fleisch zu verzichten, eine für mich selbstverständliche Reaktion.
So viel dazu.
Ich überlasse es jedem selber, sich seine Meinung zu bilden,
insofern sie nicht hauptsächlich durch die Thesen Anderer aufrecht erhalten wird.
Jeder sollte sich eigene Eindrücke und Erfahrungen machen.
Meine Meinung ist: es gilt die Schwächeren zu beschützen und nicht aufgrund ihres Andersseins ihren Wert, ihr Recht auf Leben abzustufen.
Dieses Recht sollte ihnen niemand entsagen dürfen!
Wer gibt uns das Recht über ihr Schicksal zu entscheiden?
Glaubst du, die Tiere wollen das?
Wollen uns nutzen, kein eigenes freies Leben mit ihren Artgenossen
in einer ihnen vielfälligen Natur genießen?
Ist es mit dem Gewissen vereinbar, Gott zu spielen und einige Tiere als wertvoller zu erachten als andere?
Das sind Fragen, die jeder für sich einmal im Leben beantwortet haben sollte und am besten immer wieder zu überprüfen, ob es sich/man sich verändert hat und neue Regelungen einzuführen sind.
Ich werde nach und nach Themen schriftlich bearbeiten oder auch verarbeiten, die mir als wichtig erscheinen, nicht nur auf unsere tierischen Artgenossen bezogen
Edit: Es kam bei der Diskusion heraus, dass selbst wenn nicht vollkommen auf Fleisch verzichtet wird, 3 bewusstere und nicht in Maßen verschlingende Konsumenten, den Verzicht von einen Vegetarier abdecken. Das ist besser als garnichts!
Wenn ihr euch entschließt und beginnen wollt,
dürft ihr gerne kleinere Schritte wählen,
großen Fortschritt zu erzielen.
Der Verbrauch ist inzwischen schon gesunken, juhu!
EureLiebeÄndy